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Checkliste für das Einholen von gültigen Cookie-Einwilligungen

Sammeln Sie im Zeitalter der DSGVO gültige Cookie-Einwilligungen! Folgendes haben wir aus dem Sammeln von +15 Milliarden Einwilligungen für Cookies gelernt.

Wie Sie gültige Cookie-Einwilligungen einholen können

Cookies und andere Tracker sind großartig. Sie können Ihrem Website-Besucher ein besseres Erlebnis Ihrer Website bieten, indem sie sich Spracheinstellungen oder Warenkorbartikel merken. Cookies können Ihnen auch Einblicke in den Traffic auf Ihrer Website geben und die Kunden auf verschiedenen Etappen ihrer Customer Journey verfolgen.

Wenn Sie jedoch Cookies auf Ihrer Website verwenden, unabhängig davon, ob es sich um Ihre eigenen Cookies oder um die Dritter handelt, sind Sie verpflichtet, eine Einwilligung einzuholen. Warum?

Weil Cookies meistens die persönlichen Daten Ihrer Benutzer sammeln, die dann für Marketingzwecke verarbeitet werden.

Und laut DSGVO müssen Sie die Einwilligung Ihrer Benutzer zu Cookies einholen, die persönliche Daten verarbeiten.

Hier sind 6 wichtige Erkenntnisse, anhand derer Sie mit dem Sammeln gültiger Einwilligungen zu Cookies beginnen können.

1. Blockieren Sie Cookies, bevor Sie die Einwilligung erhalten

Stellen Sie sicher, dass Ihre Website keine Cookies oder andere Tracking-Technologien platziert, bevor Ihr Benutzer seine Einwilligung erteilt hat.

Das ist wichtig, um sowohl die ePrivacy-Richtlinie (das “Cookie-Gesetz”) als auch die DSGVO einzuhalten.

Wählen Sie daher eine Consent Management Platform (CMP) für Ihre Website, die die Ausführung von Skripten steuert, die Cookies setzen.

Nur dann haben Sie die Kontrolle über Ihre Cookies.

2. Bieten Sie Ihrem Benutzer eine einfache Möglichkeit, Cookies abzulehnen

Eine Einwilligung muss freiwillig gegeben werden: auch zu Cookies.

Stellen Sie in Ihrem Cookie-Banner sicher, dass Nutzer die Möglichkeit haben, Cookies abzulehnen.

Da Ihre Website Cookies möglicherweise für verschiedene Zwecke verwendet (z. B. Marketing, Statistik, Funktion), benötigen Sie für jeden Zweck eine gültige Einwilligung.

Diese Barriere kann überwunden werden, indem Sie Ihre Besucher gut über die Zwecke Ihrer Cookies informieren und ihnen erlauben, Cookies je nach Zweck zu akzeptieren oder abzulehnen.

Beachten Sie: wenn Sie ein Popup-Design wählen, dürfen die Kästchen zum Auswählen der Cookies nicht vorab angekreuzt sein.

Der Benutzer muss Cookies nach Zweck aktiv auswählen, indem er jedes Kontrollkästchen auswählt.

3. Informieren Sie Ihre Benutzer über Cookies

Informieren Sie Ihre Benutzer darüber, welche Art von Cookies und Trackern Sie auf Ihrer Website verwenden und welche Art von Daten sie sammeln.

Dann können sie ihre Einwilligung auf einer informierten Basis geben.

Sie sollten zumindest folgende Informationen bereitstellen:

  • Wem gehören die Cookies (z. B. Google, Facebook, Amazon usw.)?
  • Was ist der Zweck der Datenerfassung (z. B. Marketing, Statistik usw.)?
  • Wann läuft der Cookie ab (wie lange wird er im Browser des Besuchers gespeichert)?

4. Respektieren Sie ihre Datenschutzentscheidungen

Stellen Sie beim Implementieren Ihres Einwilligungs-Popups sicher, dass nur Cookies gespeichert werden, denen Ihr Benutzer zugestimmt hat.

Dies ist wichtig, um das Vertrauen Ihrer Benutzer zu bekommen.

Wenn Ihre Benutzer Cookies ablehnen oder nur funktionale Cookies auswählen, müssen Sie diese Auswahl respektieren.

Wählen Sie eine Einwilligungslösung, die die einfache Implementierung und Ihnen die volle Kontrolle über Cookies gibt.

Auf diese Weise können Sie die Auswahl Ihrer Besucher respektieren.

Bieten Sie eine einfache Möglichkeit zum Ändern oder Widerrufen der Einwilligung

Es muss für den Besucher einfach sein, die Einwilligung zu widerrufen oder zu ändern.

Möglicherweise hat Ihr Nutzer seine Meinung geändert und möchte nicht mehr, dass Google Analytics oder Facebook-Pixel ihn trackt.

Dies sollte natürlich respektiert werden.

Suchen Sie nach einer Einwilligungslösung, mit der Sie und Ihr Benutzer Cookies einfach deaktivieren können.

6. Protokollieren und speichern Sie alle Einwilligungen Ihrer Benutzer

Speichern Sie die Einwilligungen Ihrer Benutzer zu Cookies, damit Sie diese problemlos abrufen können, falls Sie einer Überprüfung durch die Datenschutzbehörden unterzogen werden.

Als Datenverantwortlicher sind Sie dafür verantwortlich, die Einwilligung zu den von Ihrer Website gesetzten Cookies zu dokumentieren.

Dies gilt unabhängig von den Cookies, die personenbezogene Daten sammeln und verarbeiten. Sie müssen also auch die Einwilligungen zu Cookies von Drittanbietern dokumentieren.

Die Einwilligungen müssen 5 Jahre aufbewahrt werden, falls die Datenschutzbehörden dies verlangen.

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